Die Pomodoro-Technik hat ein klares Ziel: Fokus schützen und gleichzeitig die Energie stabil halten. Statt stundenlang zu drücken, arbeitest du in kurzen Sprints und erholst dich bewusst.
Was ist Pomodoro?
- 25 Minuten konzentriert arbeiten (1 Pomodoro)
- 5 Minuten Pause
- Nach 4 Zyklen: lange Pause 15–20 Minuten
Wichtig ist nicht die Zahl 25, sondern der Rhythmus Belastung → Erholung und Single-Tasking.
Warum es funktioniert
- Leichter Start: 25 Minuten sind mental machbar.
- Weniger Ablenkung: eine Aufgabe + Timer.
- Weniger Müdigkeit: Pausen verhindern Überhitzung.
- Mehr Klarheit: du siehst, was du wirklich schaffst.
Anwendung in 6 Schritten
- Konkrete Aufgabe wählen ("Intro schreiben", nicht "Projekt bearbeiten").
- Unterbrechungen aus: Notifications off, unnötige Tabs zu.
- 25 Minuten Timer und eine Sache machen.
- Ablenkungen parken (Liste „später“).
- 5 Minuten echte Pause: aufstehen, bewegen, in die Ferne schauen (nicht endlos scrollen).
- Nach 4 Zyklen: lange Pause (echte Regeneration).
An Energie anpassen
- Schwer reinzukommen: 15/5.
- Guter Flow: 40/8 oder 50/10.
- Low Energy: 20/5 und früher lange Pausen.
5 typische Fehler
- Pause = Handy (keine Erholung).
- Multitasking (eine Aufgabe pro Sprint).
- Lange Pause weglassen (Crash am Ende).
- Vage Ziele (kein Fortschrittsgefühl).
- Timer ignorieren (Struktur ist Teil des Effekts).
Burnout-sichere Variante
- 2× 25/5
- 1× 15–20 min Pause
- 2× 25/5
- Kurz checken: „Beibehalten oder kürzen?“
Fazit
Pomodoro ist simpel, aber konsequent: Fokus schützen, Pausen ernst nehmen, Energie managen. So bleibst du länger konzentriert, ohne auszubrennen.
